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Wie lukrativ ist die Selbstständigkeit? So geht's zur eigenen Praxis

Als Angestellter wissen Sie: Bruttolohn minus Steuern minus Lohnnebenkosten ist gleich netto verfügbares Einkommen. Darüber können Sie frei verfügen, wobei Ihre Familie natürlich ein Wörtchen mitredet. Als selbstständiger Zahnmediziner werden Sie Unternehmer. Das heißt: Sie müssen eine völlig andere Weltsicht einnehmen.


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(iStock)

Konkret: Auf der einen Seite haben Sie Investitionen in Technik, laufende Kosten wie Miete und Löhne, Zusatzkosten wie Versicherungen und Vorsorge; und auf der anderen Seite haben Sie Ihren Umsatz durch Praxiseinnahmen. Im Idealfall geht die Gleichung Umsatz minus Kosten für Sie positiv aus. Aber kann man das vor einer Praxisgründung schon vorherberechnen?

Grundsätzlich ja. Wie jeder Unternehmer betrachten Sie vor der Gründung Ihren Markt. Schaut man auf Deutschland insgesamt, so werden eher Zahnarztpraxen geschlossen als neue eröffnet. Im Durchschnitt steigt die Zahl der Patienten pro Praxis von 1.460 (2006) auf 1.515 (2013). Aber sind das viele? Und wie sieht es in meiner Region aus? Wie profitabel kann ich da sein?

Der Anteil der privat oder über Zahnzusatzversicherungen generierten Umsätze steigt sukzessive auf über 50 % des Gesamtumsatzes und lag 2012 im Durchschnitt bei rund 266.000 Euro pro Praxis.

Nun kann man sich seine Patienten nur bedingt aussuchen. Einen wichtigen Einfluss hat die Lage der angestrebten Praxis - sowohl die Makrolage, also Region und Stadt, als auch die Mikrolage, also Stadtteil.

Wenn Sie vorhaben, eine existierende Praxis z.B. als Nachfolger zu übernehmen, dann können Sie sich an der BWA, der betriebwirtschaftlichen Auswertung der Praxis, sowie der GuV, der Gewinn- und Verlustrechnung, orientieren. Dabei gibt es eine Faustformel: Die 6:1 Regel besagt, dass Sie 6 Euro Umsatz brauchen um 1 Euro Gewinn zu erwirtschaften - im Durchschnitt.

Nun gibt es neben der Übernahme auch die Möglichkeit, eine Praxis neu zu gründen. Auch in dem Fall müssen Sie sich eingehend Gedanken über die Lage machen. Danach können Sie die passende Praxisform - also z.B. Einzelpraxis oder Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) - auswählen. Darüber haben wir im Newsletter vom März dieses Jahres ausführlich berichtet.

Sie sehen, es sind viele Entscheidungen zu treffen. Dazu bieten wir gerne die Unterstützung der ZSH Experten an. Von der Kostenstruktur bis Personalführung, von Übernahme bis BAG, von Risiken bis Absicherung - wir haben viele Gründungen von Beginn an begleitet und können Ihnen während der gesamten Gründungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. Rufen Sie uns doch einfach mal an.

Dann können wir auch über die Frage sprechen, ob sich das für Sie lohnt. Im Durchschnitt sehen die Verdienstmöglichkeiten so aus:

  • angestellter Zahnmediziner: 70.000 - 80.000 Euro p.a.
  • Partner in einer Praxis: 120.000 - 150.000 Euro p.a.
  • eigene Praxis: 180.000 Euro p.a. und mehr


Aber wie gesagt, mehr Einkommen heißt immer auch mehr Risiko. Die Entscheidung liegt in Ihrem Charakter. Beantworten Sie sich die Frage: "Womit fühle ich mich am wohlsten?"

31.07.2017zurück zur Newsübersicht


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